Philips Respironics – CPAP- und Beatmungsgeräte
Millionen CPAP- und Beatmungsgeräte von Philips Respironics mussten wegen eines Schaumstoffs zurückgerufen werden, der sich zersetzen und Partikel sowie Chemikalien freisetzen kann. In einem europaweiten Verfahren sind zahlreiche Betroffene gemeinsam vertreten – erste stattgebende Urteile liegen vor.
Europaweites Verfahren
Erste stattgebende Urteile
Betroffene aus der Schweiz, Österreich und Liechtenstein
Worum es geht
Was Betroffene jetzt wissen sollten
In diesem Verfahren sind viele Betroffene gemeinsam vertreten. Es konnten europaweit die ersten stattgebenden Urteile erwirkt werden. In Italien wurde die erste europäische Sammelklage eingebracht, vertreten sind Betroffene aus der Schweiz, Österreich und Liechtenstein.
Das Verfahren auf einen Blick
Gesundheitsrisiken
Mögliche Gesundheitsrisiken
Philips teilte über seine Homepage mit:
«Bis heute sind bei Philips Respironics mehrere Beschwerden hinsichtlich des Vorhandenseins schwarzer Ablagerungen/Partikel im Luftkanalkreislauf (der sich vom Geräteausgang, dem Befeuchter, den Schläuchen und der Maske erstreckt) eingegangen. Philips wurde auch über Kopfschmerzen, Reizungen der oberen Atemwege, Husten, Druck auf der Brust und Infektionen der Nebenhöhlen unterrichtet.»
Bei Exposition durch den Schaumstoff
Zu den potenziellen Risiken einer Exposition durch chemische Emissionen aus dem betroffenen Schaumstoff gehören:
Kopfschmerzen/Schwindel
Reizungen (Augen, Nase, Atemwege, Haut)
Überempfindlichkeit
Übelkeit/Erbrechen
toxische und krebserregende Wirkungen
Zukünftige Gesundheitsrisiken
Ob Partikel und Gase ins Lungengewebe gelangt sind und welche Folgen das hat, ist medizinisch noch unklar. Erste Gutachten schließen spätere Erkrankungen nicht aus.
Rechtslage
Was für Ihre Ansprüche wichtig ist
OGH bestätigt die Klägerseite
Ein Beatmungsgerät, das jede Nacht über Stunden genutzt wird und Partikel oder Chemikalien freisetzen kann, genügt nicht den berechtigten Sicherheitserwartungen.
Schweiz: Mangel sofort anzeigen
Nach Art. 201 Abs. 3 OR muss ein später entdeckter Mangel sofort angezeigt werden, sonst gilt das Gerät als genehmigt.
Rechtsschutz früh einbeziehen
In der Schweiz wurden gemeldete Fälle oft als «aussichtslos» beurteilt. Eine bestehende Versicherung gehört früh in die Prüfung.
Ablauf
So funktioniert die Prüfung
Schritt 1
Unterlagen einreichen
Sie übermitteln uns Ihre Unterlagen und Nachweise.
Schritt 2
Kostenlose Prüfung
Sie erfahren, welche Rechte und Optionen Sie haben.
Schritt 3
Durchsetzung
Ihre Ansprüche werden grenzüberschreitend in Liechtenstein, Österreich und der Schweiz verfolgt.
Jetzt Anspruch prüfen lassen
Sie sind von einem Philips-Rückruf betroffen? Wir melden uns mit den nächsten Schritten bei Ihnen.

