Österreichs Oberster Gerichtshof bestätigt in der Rechtssache 4 Ob 109/24v die Rechtsansicht der Klägerseite und gibt einer Feststellungsklage statt.

Österreichs Oberster Gerichtshof bestätigt in der Rechtssache 4 Ob 109/24v die Rechtsansicht der Klägerseite und gibt einer Feststellungsklage statt.

Philips Respironics –⁠ CPAP- und Beatmungsgeräte

Schadenersatz für Betroffene des Philips‑Rückrufs.

Schadenersatz für Betroffene des Philips‑Rückrufs.

Millionen CPAP- und Beatmungsgeräte von Philips Respironics mussten wegen eines Schaumstoffs zurückgerufen werden, der sich zersetzen und Partikel sowie Chemikalien freisetzen kann. In einem europaweiten Verfahren sind zahlreiche Betroffene gemeinsam vertreten – erste stattgebende Urteile liegen vor.

Europaweites Verfahren

Erste stattgebende Urteile

Betroffene aus der Schweiz, Österreich und Liechtenstein

Älteres Paar schläft ruhig im Bett
Älteres Paar schläft ruhig im Bett

CPAP- oder Beatmungsgerät von Philips genutzt?

CPAP- oder Beatmungsgerät von Philips genutzt?

CPAP- oder Beatmungsgerät von Philips genutzt?

Worum es geht

Was Betroffene jetzt wissen sollten

In diesem Verfahren sind viele Betroffene gemeinsam vertreten. Es konnten europaweit die ersten stattgebenden Urteile erwirkt werden. In Italien wurde die erste europäische Sammelklage eingebracht, vertreten sind Betroffene aus der Schweiz, Österreich und Liechtenstein.

Das Verfahren auf einen Blick

Millionen

Millionen

CPAP- und Beatmungsgeräte zurückgerufen

CPAP- und Beatmungsgeräte zurückgerufen

Europaweit

Europaweit

erste stattgebende Urteile

erste stattgebende Urteile

OGH

OGH

gibt Feststellungsklage statt

gibt Feststellungsklage statt

3 Länder

3 Länder

Betroffene aus der Schweiz, Österreich und Liechtenstein

Betroffene aus der Schweiz, Österreich und Liechtenstein

Gesundheitsrisiken

Mögliche Gesundheitsrisiken

Philips teilte über seine Homepage mit:

«Bis heute sind bei Philips Respironics mehrere Beschwerden hinsichtlich des Vorhandenseins schwarzer Ablagerungen/Partikel im Luftkanalkreislauf (der sich vom Geräteausgang, dem Befeuchter, den Schläuchen und der Maske erstreckt) eingegangen. Philips wurde auch über Kopfschmerzen, Reizungen der oberen Atemwege, Husten, Druck auf der Brust und Infektionen der Nebenhöhlen unterrichtet.»

Bei Exposition durch den Schaumstoff

Zu den potenziellen Risiken einer Exposition durch chemische Emissionen aus dem betroffenen Schaumstoff gehören:

Kopfschmerzen/Schwindel

Reizungen (Augen, Nase, Atemwege, Haut)

Überempfindlichkeit

Übelkeit/Erbrechen

toxische und krebserregende Wirkungen

Zukünftige Gesundheitsrisiken

Ob Partikel und Gase ins Lungengewebe gelangt sind und welche Folgen das hat, ist medizinisch noch unklar. Erste Gutachten schließen spätere Erkrankungen nicht aus.

Rechtslage

Was für Ihre Ansprüche wichtig ist

OGH bestätigt die Klägerseite

Ein Beatmungsgerät, das jede Nacht über Stunden genutzt wird und Partikel oder Chemikalien freisetzen kann, genügt nicht den berechtigten Sicherheitserwartungen.

Schweiz: Mangel sofort anzeigen

Nach Art. 201 Abs. 3 OR muss ein später entdeckter Mangel sofort angezeigt werden, sonst gilt das Gerät als genehmigt.

Rechtsschutz früh einbeziehen

In der Schweiz wurden gemeldete Fälle oft als «aussichtslos» beurteilt. Eine bestehende Versicherung gehört früh in die Prüfung.

Ablauf

So funktioniert die Prüfung

Schritt 1

Unterlagen einreichen

Sie übermitteln uns Ihre Unterlagen und Nachweise.

Schritt 2

Kostenlose Prüfung

Sie erfahren, welche Rechte und Optionen Sie haben.

Schritt 3

Durchsetzung

Ihre Ansprüche werden grenzüberschreitend in Liechtenstein, Österreich und der Schweiz verfolgt.

Jetzt Anspruch prüfen lassen

Sie sind von einem Philips-Rückruf betroffen? Wir melden uns mit den nächsten Schritten bei Ihnen.

Vertraulich / Kostenlose Prüfung / Antwort innerhalb von 2 Werktagen

Sie erhalten von uns eine E-Mail mit der Bitte um weitere Informationen, etwa zu Ihrem Gerät.

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